Ein interkultureller Garten für Nürnberg?
Zwischenstand - eine endlose Geschichte?
Zwar gibt es mittlerweile einen neuen Standort in Langwasser - von einer endgültigen Lösung kann aber nach wie vor wohl keine Rede sein: Siehe dazu den Artikel in den Nürnberger Nachrichten.
(Stand: April 2010)
Rückblick: Gut gedacht - schlecht gemacht?

Seit Jahren wird in Nürnberg von einer Projektgruppe bereits ein geeigneter Standort für einen "Interkulturellen Garten" gesucht (auch unter dem Begriff "Stadtteilgarten" diskutiert). Als im Juli 2007 das Gartenbauamt der Stadt Nürnberg einen Standort im Hummelsteiner Park vorschlug, konnten wir uns als dort ansässige Nürnberger Umweltstation auf Anhieb eine Mitarbeit und Unterstützung des Projekts vorstellen.
Nach Abstimmung mit den bisher Beteiligten übernahm es die Umweltstation, beim Bayerischen Umweltministerium für die Unterstützung des Projekts zu werben. In rekordverdächtiger Zeit wurde ein Förderantrag gestellt. Bereits 3 Monate später lag die Zusage des Ministeriums vor, das Projekt in den ersten beiden Jahren aus Landesmitteln umfassend zu fördern.
Eigentlich hätte das Projekt damit starten können... Warum dies nicht so war, ist nachfolgend dargestellt.
Das Projekt "Interkultureller Garten Nürnberg" - Die Einzelheiten
Stadtteilgarten? Was steckt dahinter?
In dem erweiterten Begriff von Umweltbildung, wie er im Zusammenhang
mit der laufenden UN-Dekade und dem Bildungskonzept BNE gebraucht wird,
sind die
Auswirkungen der Globalisierung und das Zusammenleben
unterschiedlicher Kulturen wichtige Bestandteile. Auf diesem
Hintergrund sind die Entwicklung sog. Stadtteilgärten ein praktisches
und alltagstaugliches Instrument für Begegnung und Integration. Die
Stiftung Interkultur dokumentiert und fördert diese Projekte
bundesweit. Nach den ersten Beispielen in Göttingen und Leipzig gibt es
mittlerweile auch andernorts zahlreiche Initiativen, die deren
Grundideen aufgreifen.
Hintergrundinformationen: Interkulturelle Gärten in Deutschland
Aus dem Programm der Stiftung Interkultur:
„In Interkulturellen Gartenprojekten begegnen sich unterschiedliche
ethnisch-kulturelle Hintergründe und auch verschiedene soziale Milieus,
Lebensformen und Altersgruppen. Bei den in den Gärten Aktiven handelt
es sich um Akteure, die häufig alles zurückgelassen haben - nicht nur
Hab und Gut, sondern auch soziale Bindungen und Zugehörigkeiten. Solche
Zusammenhänge behutsam wiederherzustellen und den Menschen damit die
Möglichkeit zu geben, ähnlich wie beim Wurzeln-Schlagen von Pflanzen
neuen "Boden unter den Füßen" zu gewinnen, ist Sinn und Zweck dieser
Projekte.“
Quelle: Homepage derStiftung Interkultur (Link s.u.)