Aktueller Sachstand: Noch keine Lösung in Sicht

Neuberatung des Antrags wegen Standortänderung notwendig

Der erteilten Zustimmung zum Projektstart durch die Regierung von Mittelfranken (30.10.2007) lag der Antrag der Umweltstation mit dem Standortvorschlag im Hummelsteiner Park zugrunde. Laut Mitteilung der Regierung von Mittelfranken ist die nun geplante Umsetzung des inhaltlichen Konzeptes an einem neuem Standort nicht mehr durch die erteilte Genehmigung abgedeckt.  In der Beratungssitzung des Umweltministeriums am 9. 4. 2008 konnten die vorgelegten Informationen und Begründungen für den neuen Standort vorerst jedoch nicht überzeugen. Der Projektstart ist damit bis auf weiteres nicht möglich.
Falls das Projekt am neuen geplanten Standort in Langwasser durchgeführt werden soll, ist eine komplette Neubeantragung mit aktualisierten Daten im Dezember 2008 erforderlich.

Gründe für den Standortwechsel

Der  ursprünglich geplante und im Antrag ausgeführte Standort im Hummelsteiner Park wurde insbesondere durch seine räumliche Nähe zur Umweltstation als positiv eingeschätzt. Durch die Eilbedürftigkeit bei der Antragstellung wegen der knappen einzuhaltenden Termine wurde allerdings die Frage der Akzeptanz offensichtlich nicht genau genug analysiert.
Im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit gab es Einwände gegen den geplanten Standort im Hummelsteiner Park, insbesondere vorgetragen durch die Nürnberger Agenda 21-Projektgruppe „Grüne Bänder“. 
Die Stadt Nürnberg als Träger der Nürnberger Umweltstation H 46-Zukunftsagentur für Schulen befürchtete durch diese Entwicklung eine negative Vorprägung für das Projekt und hielt es nicht für  sinnvoll, einen Standort zu wählen, bei dem von vornherein mit Widerstand aus der Bevölkerung zu rechnen ist. Deshalb wurde die Verwaltung beauftragt, nach einem besser geeigneten Standort zu suchen.

Neuer Standort in Langwasser?

Standortvorschlag ScharfreiterringDiese erneute Suche erwies sich dank der Unterstützung der städtischen Wohnungsbaugesellschaft WBG als erfolgreich. Im Stadtteil Langwasser wird aus den Beständen der WBG ein Grundstück zur Anlage eines interkulturellen Gartens am Scharfreiterring zur Verfügung gestellt.
Hier sollen die nicht mehr benötigten Parkraumflächen wieder entsiegelt und städtebaulich durch die Anlage eines interkulturellen Gartens aufgewertet werde.

Die kommenden Monate werden nun dafür zu nutzen sein, die Rahmenbedingungen zu aktualisieren und die Akzeptanz an diesem geplanten neuen Standort zu klären. Wenn sich dieser Prozess positiv entwickelt, ist ein Neustart eventuell möglich. Voraussetzung ist allerdings, dass die neuen Rahmenbedingungen des Projekts die Zuschussgeber dann auch noch überzeugen können.

Standortvorschlag Scharfreiterring

September 2008: Standort weiter unklar

Nach einem Ortstermin im Stadtteil Langwasser werden - nach Einwänden gegen den Standort Scharfreiterring (s. oben) - nun mehrere weitere Standorte auf ihre Eignung geprüft. Zudem ermittelt der Bürgerverein Langwasser durch eine Ausschreibung im Mitteilungsblatt des BV, ob und in welchem Maße ein Bedarf bei der Bevölkerung des Stadtteils für die Beteiligung am Projekt überhaupt gegeben ist.
Das Umweltreferat wird die weitere Klärung der Standortfrage federführend bearbeiten.
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