Hand in Hand
Grundzüge des Projekts:
"Hand in Hand" ist ein umweltpädagogisches Modellprojekt für behinderte Menschen. Den alphabetisch geordneten Schlagwörtern entnehmen Sie bitte Kurzinformationen zu den Grundzügen des Projekts.
Arbeitsprinzip: Jeder Teilnehmer soll unter Berücksichtigung seiner persönlichen Fähigkeiten durch handlungsorientierte Angebote möglichst aktiv und selbstständig seine eigene Erfahrungen in der Natur machen und seine individuellen Erfolgserlebnisse gewinnen.
Begriffsbedeutung: "Hand in Hand" bedeutet "Handlungsorientierte, integrative Umweltpädagogik für Menschen mit Handikap". Der Titel impliziert insbesondere die große Bedeutung der Zusammenarbeit mit verschiedenen Menschen und Institutionen.
Kooperationsprogramme: Zusätzlich zu den Halbjahresprogrammen finden Veranstaltungen in Kooperation mit Bildungsträgern der Behindertenarbeit wie dem Bildungszentrum der Stadt Nürnberg sowie dem Fortbildungsinstitut der Lebenshilfe Bayern in Erlangen statt.
Lernmethoden: Die durchgeführten Programmbausteine stehen stets in Verbindung mit folgenden handlungs-, sinnes- und erlebnisorientierten Methoden: Lernen mit allen Sinnen, Erfassen des künstlerischen Umweltbereichs, spielerisches Lernen, Untersuchungen in der Natur, praktische Nutzanwendung und Dokumentation.
Projektziele: Neben der Öffnung neuer Erlebnisräume sollen bei den behinderten Menschen die wichtigen, persönlichkeitsbildenden Bereiche der Wahrnehmung, Motorik und sozialen Kompetenzen durch den direkten authentischen Umgang mit Naturobjekten gefördert werden. Als weiteres Teilziel wird versucht, im Kleinen ein verstärktes, alltagbezogenes Umweltbewusstsein bei den Teilnehmern zu schaffen.
Veranstaltungsformen: Die Programme werden hauptsächlich als Halbjahresprogramme durchgeführt. Begleitend zum Unterricht bzw. zum Arbeitsleben oder als Ergänzung im Freizeitbereich treffen wir uns hierfür innerhalb eines Schulhalbjahres mit den teilnehmenden Gruppen zu fünf bis sechs umweltpädagogischen, thematisch zusammenhängenden Praxiseinheiten à zwei bis drei Stunden.
Veranstaltungsorte: Die mobilen Programme werden, je nach Thema, in den Behinderteneinrichtungen, auf dem Gelände des Umweltpädagogischen Zentrums (im Hummelsteiner Park und eigenen Pavillon) oder direkt in der Natur (z.B. in interessanten Waldgebieten) durchgeführt. Hierfür steht das mit umweltpädagogischen Materialien ausgestattete "Hand in Hand" - Mobil zur Verfügung.
Zielgruppen: Die Programme werden mit behinderten Menschen aller Altersstufen durchgeführt. Hauptzielgruppen sind geistig behinderte Menschen, die einen Sonderkindergarten (SVE), eine Förderschule (FÖS), eine Werkstatt für Behinderte (WfB), eine Tagesstätte oder eine sonstige Institution besuchen. Hinzu kommen einzelne Integrativgruppen von behinderten und nichtbehinderten Menschen.
Eckdaten
Projektlaufzeit: 2001 - 2005
Projektfinanzierung: Das
Projekt "Hand in Hand" wurde als innovatives Modellvorhaben durch das
Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen
(StMLU) im Rahmen des Programms "Förderung von Umweltstationen"
finanziell bezuschusst.
Ergebnis: Nach Ende des Förderzeitraums war keine Weiterführung aus eigenen Mitteln möglich.
Dokumentation: Projektordner
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Einzelinformationen zu den Bausteinen
Inhaltlich wurden im Projektzeitraum folgende Themenbausteine entwickelt und durchgeführt:

"Sinnes- und Forschungsreise durch den Wald"
mehr

"Gesunde Ernährung und ökologische Landwirtschaft"
mehr

"Alles Leben besteht aus Wasser"
mehr
Wald: Sinnes- und Forschungsreise durch den Wald
Ernährung: Gesunde Ernährung und ökologische Landwirtschaft
Wasser: Alles Leben besteht aus Wasser